WOLFPACK - TEAM

Informationen über das private hobby Schlittenhunde - Team
Das Schlittenhundeteam
Unser Schlittenhundeteam zieht auch mal einen Schlitten oder Trainingswagen. Wann und wo? In der Ostheide zwischen Alt Garge, Barskamp, Tosterglope und Neu Darchau von Oktober bis ende März zum Training.
Besucher sind gerne gesehen.
Bitte eigene Hunde nicht mitbringen. Es sei denn, sie sollen mit laufen !



Hier beginnt die Verknüpfung mit der ehrenamtlichen Tätigkeit

Beim Training und auch auf den Tourveranstaltungen können immer Kinder / Jugendliche aus Kinderheimen und Schulen der Umgebung dabei sein.Die Kids starten dabei mit einem "eigenen Hund". Dieser Hund gehört nicht dem Jugendlichen. Es ist vielmehr der Hund, der sich das Kind ausgesucht hat. Dieser Hund bekommt immer den gleichen Jugendlichen bei allen Spaziergängen, Training und Touren an die Leine zum laufen, Fahrrad - oder Ski fahren. Auch bei Sommer Ausflügen zum schwimmen nimmt der Hund den Jugendlichen an der Leine mit.Unsere Hunde können sich frei im Haus (100 m²;) und ihrem Gehege (150 m²;) bewegen. Wenn wir das Haus verlassen, so sind die Hunde immer an der Leine. Wir wollen unseren Hunden ein vorzeitiges Ableben durch Begegnungen mit Jägern ersparen. Zudem sind wir im Tierschutz tätig.Auch bieten wir Kindern und Jugendlichen (die keinen eigenen Hund haben) aus der Umgebung an, uns bei Spaziergängen mit unseren Hunden zu begleiten. Wer darf (Eltern fragen) und möchte, kann auch eine Pflegschaft für einen unserer Hunde übernehmen. Diese ist kostenlos aber mit einer hohen Verantwortung und Zuverlässigkeit verbunden. So gehen wir, wenn möglich täglich (winter)15:00 Uhr (Sommer)18:00 Uhr auf unsere Hunderunde, von min. 1,5 Std dauer. Pflegschaft bedeutet auch, sich daran täglich zu beteiligen (nach Absprache mit den Eltern), den Hund zu Bürsten, bei den Reinigungsarbeiten im Gehege zuhelfen. Wer dieses möchte und seine Veratwortlichkeit zeigt, darf im Winterhalbjahr, bei uns, das Hundeschlitten fahren lernen. Und uns auf Tourveranstaltungen begleiten (wenn die Eltern es erlauben) aber auch wer nur ab und an mal auf Hunderunde mit möchte ist gern gesehen, wir freuen uns immer über helfende Hände, die uns mal einen Hund zum Spazieren gehen abnehmen.

 

Huskyprojekt

Die "Therapiearbeit"

Unsere Hunde "therapieren" im eigentlichen Sinn durch ihre Anwesenheit *, ihre natürliche menschenfreundliche Art, ihr Rudelverhalten *, und durch zuhören. Viele Menschen können in Gegenwart der Hunde sofort entspannen und sich ihre Sorgen von der Seele reden. Unsere Hunde sind gute Zuhörer. Aber auch durch die Arbeit mit den Hunden, werden die Kinder in ihrem Verhalten beeinflußt. Sie haben Verantwortung, sie haben Erfolg im Hundesport, sie bekommen für alles was sie tun ein sofortiges Feedback von den Hunden. Das alles verändert das Verhalten der Kids maßgeblich.* dies sind dem Tier angeborene Eigenschaften, weshalb es für diese Arbeit auch keine spezielle Ausbildung gibt. Wichtig ist jedoch das der Hund das alles freiwillig macht und immer die Möglichkeit zum Rückzug hat. Das diese Art Erfolg hat, zeigen die vielen Zeitungsberichte über unseren ehm. Kollegen Th. Haak Kontakt:(huskyfeeling), der auch das ursprüngliche Konzept ersonnen hat.

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Pädagogik mit Schlittenhunden

Maßgeblich für das Husky- Projekt ist die tierpädagogische Arbeit mit den Schlittenhunden, die in zwei Schwerpunkten besteht. Zum einen ist das Leben in einem Rudel Schwerpunkt in dem Projekt. Die Kinder und Jugendlichen lernen, sich ohne große verbale Kommunikation in das bestehende Hunderudel und die Rangordnung innerhalb des Rudels einzugliedern.Besonders wichtig ist hier die Tatsache, dass alle Hunde mit den Menschen zusammen im Haus leben und freien Zugang zu allen Zimmern haben und somit immer präsent sind.Erfahrungsgemäß gelingt es sehr schnell, diesen Schritt zu erreichen, auch gerade bei Jugendlichen, die bisher pädagogische Maßnahmen ablehnten. Wichtig ist aber auch, dass die Hunde innerhalb des Hauses Rückzugsmöglichkeiten haben. Kommt es also innerhalb der Gruppe zu Stress oder lauten Diskussionen, so ziehen sich die Hunde zurück und sind nicht mehr präsent. Auch diese Tatsache hat sich schon häufig als Brücke zu den Kindern herausgestellt, denn sie stellen schnell enttäuscht fest, dass die verursachte Unruhe durch die Kinder meist damit endet, dass die Tiere sie für eine Weile meiden. Durch die so gewonnene Akzeptanz einer gewissen Ordnung der Regeln, an denen sich alle Gruppenmitglieder orientieren, ist es möglich, an bestimmte Verhaltensmuster der Jugendlichen heranzukommen und diese gemeinsam aufzuarbeiten und zu verändern.Es fällt auf, dass die Jugendlichen mit der Zeit auch Arbeiten, die während eines täglichen Zusammenlebens in einer Gruppe anfallen, als selbstverständlich hinnehmen und im Rahmen ihrer Möglichkeiten durchführen.Ein weiterer sehr wichtiger Schwerpunkt ist der sportliche Aspekt des Projekts. Die Jugendlichen werden an den Sport mit Schlittenhunden herangeführt und sind integriert in die Saisonvorbereitung, das Training und die Wettkämpfe mit den Hunden, sowie an Langstreckentouren, bei denen das Miteinander im Vordergrund steht und nicht die Rivalität. Die Kinder betreuen in der Regel 1-2 Hunde mit denen sie in der Trainingsphase arbeiten und in der Saison an Touren und Rennen teilnehmen. Dies hat nicht selten eine enorme Steigerung des Selbstwertgefühls und des Selbstbewusstseins zur Folge.Des weiteren wird der oft mangelhafte Gesundheits- und Konditionszustand um ein Vielfaches verbessert. Auf den Veranstaltungen, die von Oktober bis März stattfinden, kommen die Kinder auch mit Jugendlichen zusammen, für die die Arbeit mit den Hunden wichtiger ist, als das normale Konsum- und Freizeitverhalten von Jugendlichen und es kann so zu einer positiven Werteverschiebung kommen.Aber auch die in den Sommerferien stattfindenden Ferienfreizeiten kommt es sichtlich zu kleinen Erfolgserlebnissen. Die Kinder lernen zum einen, dass die Hunde auch dann betreut und gepflegt werden müssen, wenn die Kinder Ferien haben, zum anderen wird den Kindern nahe gebracht, dass auch Reisen mit den Tieren trotz der hohen Verantwortung Spaß machen können und dass die Tiere den Menschen die Abwechslung danken. Die Jugendlichen begreifen sehr schnell, dass die Hunde keinen Urlaub machen, sondern Tag für Tag für die Kinder da sind. So ist es für die Kinder in jedem Jahr eine große Freude, mit den Tieren zu verreisen, Campingplätze zu besuchen, lange Strandspaziergänge zu machen oder längere Wanderstrecken mit Übernachtungen im Zelt zu bewältigen. Denn überall unterwegs treffen sie auf andere Menschen, die interessiert auf ihren jeweiligen "Pflegehund" schauen, oder danach fragen. Und dann sind die Kinder (oft nach langer Zeit) Stolz auf etwas, womit sie sich identifizieren können.Eine weitere Besonderheit ist die tierpädagogische Arbeit in Bereichen, die das Projekt nur indirekt betreffen, in die die Jugendlichen jedoch voll integriert werden. So organisiert jedes Kind in der Gruppe für seine eigene Schulklasse einen Wandertag mit dem Betreuer und den Hunden mit anschließendem Grillfest im eigenen Garten. Hier wird auch die Gestaltung der Wanderung (Route, Pausen, etc.) dem jeweiligen Kind überlassen. Dies bewirkt eine Steigerung des eigenen Wertgefühls und eine starke Identifikation mit der Arbeit. In dieser Wohngruppe werden schwerpunktmäßig Jugendliche betreut, deren Schwierigkeiten in der fehlenden Gruppenfähigkeit liegen, bzw. die große Probleme im Bereich Sozialverhalten aufweisen
Quelle: Martinswerk Dorlar e.V.Wie wir zu den Hunden bzw. die Hunde zu uns gekommen sind erfährt man hier.
Wer Rechschreibfehler findet, darf sie behalten. Wir wollen sie nicht!

Hinweis.

Wir sind rein ehrenamtlich privat und kostenlos mit unseren Hunden tätig. Trotz Kleinstgewerbe nach § 19 a UStG. dieses betrifft nur die Messwagenvermietung für Schlittenhunderennen.

Die Geschichte der Tiergestützten Pädagogik und Therapie.

Nils1 eckt an. Im Klassenzimmer, auf dem Schulhof, im Schulbus und leider auch zu Hause. Vor allem, wenn es auch dort um Schule geht. Und das geht es eigentlich immer. Inzwischen verzweifeln allerdings beide an den Hausaufgaben: Nils und seine Mama. „Jetzt sind wir bereits bei vier Stunden, und Nils ist immer noch nicht fertig!“. Frau M. weiß sich keinen Rat mehr. „Er konzentriert sich einfach nicht! Und wenn ich ihn maßregle, wird er richtig frech.“ – „Hat er denn so viel Hausaufgaben auf?“, wundere ich mich. Schließlich besucht Nils die dritte Klasse und nicht die Kollegstufe. „Ach, eigentlich geht es,“ winkt die Mutter ab. „Es sind mehr die Strafarbeiten wegen seines ungebührlichen Verhaltens. Aber alles in allem könnte er in gut zwei Stunden fertig sein, wenn er sich nur anstrengen würde!“ – „Dann ist das ja ganz einfach!“, erkläre ich fröhlich, „denn schließlich steht es im Schulgesetz, dass Grundschulkinder nicht länger als eine Stunde an den Hausaufgaben sitzen müssen. Sie brauchen also nur nach einer Stunde in das Hausaufgabenheft schreiben, dass Ihr Sohn ausreichend lange gearbeitet hat und die Aufgabenmenge in der Stunde nicht zu schaffen war!“ Während Nils mir einen hoffnungsvollen Blick zuwirft, ernte ich von der Mutter ungläubiges Entsetzen. Und das will eine Therapeutin sein? Unterstützt die Faulheit ihres Sohnes, statt das Kind zu reparieren, pardon: gesund zu machen? Seufzend gebe ich nach. Lasse mir den Arbeitsplatz von Nils zeigen (Esszimmertisch – „Da kann ich ihn besser kontrollieren!“), sehe mir das Hausaufgabenheft an (viele Vorwürfe in roter Schrift, von den Eltern gegenzuzeichnen) und bewundere den tapferen kleinen Kerl, der trotzdem den Kopf erhoben trägt. Nachdem viele Sitzungen mit Eltern und Lehrern nicht dazu geführt haben, dass ressourcenorientierter mit Nils umgegangen wird, ziehe ich meine Kollegin Kirsten hinzu, die ein paar tiergestützte Einsätze mit dem Pferd durchführt. Langsam wird es zumindest zu Hause entspannter, wenn nur die verflixten Hausaufgaben nicht wären! Inzwischen sind Mutter und Sohn bei knapp fünf Stunden Kampf.

„Bestimmt hat er ADHS und kann sich deswegen nicht konzentrieren! Da gibt es doch Medikamente, oder? Ich glaube nicht, dass es nur am Druck liegt, wie Sie und Ihre Kollegin immer sagen! Beweisen Sie mir doch, dass er es kann: Mathe in einer halben Stunde!“ Frau M. ist aufgebracht und sichtlich am Ende ihrer Kräfte. „Gut!“, antwortet Kirsten, „Nächstes Mal machen wir bei mir in der Reithalle Hausaufgaben. Und Camina wird auch dabei sein!“ Nils macht große Augen. Camina ist die weiße spanische Stute, die er manchmal reiten darf. Wie soll ein Pferd ihm beim Rechnen helfen?

1870 wurden erstmals Tiere gezielt in einer Einrichtung2 eingesetzt, sowie der Einsatz dokumentiert. Die therapeutische Wirkung von Pferden auf den Menschen ist aber seit sehr viel längerer Zeit bekannt. Bereits Hippokrates, der berühmteste Arzt der Antike, beschrieb 400 v. Chr. den „heilsamen“ Rhythmus des Reitens und das Wachsen des Selbstgefühles. Auch Goethe betrachtete das Pferd als „Organ des Menschen“ und wies auf die Heilwirkung des Reitens hin.

1 Name geändert

2 Behinderteneinrichtung Bethel

Der Begriff „Therapeutisches Reiten“, wie wir ihn heutzutage nutzen, kam allerdings erst in den Nachkriegsjahren des letzten Jahrhunderts auf: Nach dem zweiten Weltkrieg half gerade das Pferd vielen Kriegsversehrten wieder „auf die Beine“, die trotz Behinderung nicht auf das Reiten verzichten wollten. Die dabei gemachten Erfahrungen wurden gesammelt und veröffentlicht. So konnte die positive Wirkweise auch Menschen mit anderen Behinderungen zur Verfügung gestellt werden. Mittlerweile hat das Reiten als Therapie einen festen Platz im therapeutischen Angebot gefunden.

1969 veröffentlichte Antonius Kröger einen Artikel „Mit Pferden erziehen“, 1970 gründeten dann die Pioniere der tiergestützten Arbeit mit Pferden das Deutsche Kuratorium, das seinen Sitz in Warendorf unter dem Dach der Deutschen Reiterlichen Vereinigung (FN) hat. Zunehmend werden Pferde jedoch nicht mehr ausschließlich bei Menschen mit körperlichen oder geistigen Einschränkungen eingesetzt, sondern ebenfalls in der Arbeit mit seelisch verletzten und psychisch belasteten Klienten. Dort geht es nicht erstrangig um das Reiten. Im „Führen“ und „Folgen“ können eigene Grenzen erfahren und erweitert, an der eigenen Leitungskompetenz gearbeitet, alte Ängste überwunden werden. Während man Deutschland also durchaus als Vorreiter der tiergestützten Arbeit mit Pferden betrachten kann, war Amerika dies in Hinsicht des Einsatzes von Haustieren im pädagogischen und therapeutischen Kontext.

Hier gründete sich 1977 die Delta Society, eine Stiftung, die von Anfang an bemüht war, den Austausch mit den Vereinen anderer Länder zu fördern. Folgerichtig entwickelte sich 1990 aus der Delta Society die IAHAIO (International Association of Human-Animal Interaction Organizations), die weltweit Organisationen unter ihrem Dach versammelt, die sich mit der Mensch-Tier-Beziehung auseinandersetzen. So auch die 2006 gegründete ISAAT (International Society for Animal Assisted Therapy), die derzeit3 zwei Institute in Deutschland akkreditiert hat.

International gültige Standards, was Ausbildung, Kriterien und Qualitätssicherung betrifft, gibt es zwar noch nicht, doch haben sich die von der Delta Society entwickelten Definitionen weltweit etabliert: AAA (Animal Assisted Activities), AAP (Animal Assisted Pedagogy) und AAT (Animal Assisted Therapy).

Auch Deutschland hat sich der Gliederung in drei Einsatzbereiche angeschlossen. Hier werden Besuchstiere von Einrichtungen z. B. den Tiergestützten Fördermaßnahmen (AAA) zugeordnet, während tiergestützte Therapie und Pädagogik vor allem vom Grundberuf des Ausübenden abhängen.

Da es nach wie vor keine staatliche Anerkennung tiergestützter Berufsfelder gibt, kann sich jeder im Endeffekt nennen, wie er will. Mitunter ist eine Unterscheidung der drei Bereiche auch etwas mühsam und nicht sehr eindeutig: Auf dem Liehrnhof wird unter anderem systemische Therapie und Traumatherapie angeboten. Da tiergestützte Interventionen Teil unseres Behandlungskonzeptes sind, sprechen wir von tiergestützter Therapie. Jetzt sind aber einige unserer Therapeuten im ersten Beruf Pädagogen. Wenn Kirsten also mit dem Pferd und Nils Hausaufgaben macht – ist das dann nicht doch eher tiergestützte Pädagogik? Allerdings, wenn unsere Kollegin und Lernpsychologin Petra das selbe tut, aber gar keine Pädagogin ist, kann es doch gar keine...

In Ordnung, bevor ich Sie noch weiter verwirre: Hauptsache, wir wissen, was wir tun! „Na, hoffentlich wissen Sie, was Sie sich da antun!“ begrüßt Frau M. Kirsten und drückt ihr Nils’ Schulranzen in die Hand. „Sie haben hoffentlich so an die 5 Stunden Zeit?“ – „Brauchen wir denn 5 Stunden, Nils?“, fragt Kirsten gibt den Schulranzen an ihn weiter.

3 Stand 2011

Mürrisch zuckt dieser mit den Achseln und schlurft lustlos Richtung Reithalle. „Warte!“, sagt Kirsten, „Du hast das Pferd vergessen!“ Beim Putzen von Camina fällt ein bisschen von Nils Anspannung ab. Es wird sich unterhalten: Über ungerechte Lehrer, blöde Klassenkameraden und die langweilige Schule. Schließlich führt Nils die blitzblankgewienerte Camina an Strick und Halfter in die Halle. Verblüfft bleibt er stehen und schaut auf den Tisch, der mitsamt zugehöriger Bank mitten in der Reitbahn steht. Mathe! Das hatte er ja fast vergessen! „Und was mach’ ich jetzt mit dem Pferd?“ fragt er Kirsten und will ihr den Strick reichen.

„Hmmmm,“ meint diese,während sie den Strick einfach zu Boden fallen lässt, „das ist natürlich ein Problem. Weißt du, die ist zwar brav und bleibt stehn, wenn der Strick am Boden liegt. Aber sie ist auch total unkonzentriert und vergisst das dann ganz schnell wieder.“ – „Was macht sie denn dann?“ fragt Nils, misstrauisch auf den noch locker herunterhängenden Strick schielend.

„Vermutlich läuft sie rum und will sich wälzen!“ Kirsten zuckt mit den Achseln. „Wälzen?“ ruft Nils entsetzt, „Dann kann ich mit dem Putzen ja glatt von vorne anfangen und komme gar nicht mehr zum Reiten!“

„Tja,“ meint Kirsten nachdenklich, „das ist jetzt natürlich echt schwierig. Da wird dir nichts anderes übrig bleiben, als ein Auge auf deine Mathearbeit zu haben und ein Auge auf das Pferd.“

Schnell und immer wieder einen Blick auf die Schimmelstute werfend, flitzt Nils zum Tisch und packt seine Materialien aus. Kaum sitzt er, springt er schimpfend auf und fängt Camina wieder ein. „Du kannst jetzt nicht hier rumlaufen! Ich muss noch Rechnen! Ich beeil mich, bleib du hier mal stehen!“ Zwei Matheaufgaben später fängt er sie wieder ein. „Auch wenn du dich schlecht konzentrieren kannst! Ich bin doch gleich fertig!“ murmelt er ihr zu und streicht ihr über den Hals. Ergeben senkt die Spanierin den Kopf und geht in Dösehaltung. Bei der vorletzten Aufgabe wird es ihr zu langweilig, sie läuft zu Nils an den Tisch. „Warte!“ sagt dieser angeblich so unkonzentrierte Schüler, während er die Stute kurz streichelt ohne ihr nur einen Blick zu gönnen, „Gleich bin ich fertig! Nur noch 17 minus 9. So!“ Erleichtert klappt er nach knapp 20 Minuten Buch und Heft zu und stellt sich vor das Pferd.

„War das jetzt so schwer?“ fragt er und sieht Camina forschend in die großen Pferdeaugen. „Nur ein bisschen Konzentration, und schwupps können wir zusammen Spaß haben!“

Sport

Wir betreiben Tourensport mit unseren Hunden

  1. Dieses geht zum einen im DSLT (Deutscher Schlittenhundesportclub für Langstreckenrennen und Touren e.V.)
  2. zum anderen kann man dieses aber auch einfach nur für sich genießen.
  3. im allgemeinen brauchen sie nicht unbedingt einem Verein angehören, um Ihre Hunde gut und artgerecht zu behandeln.



    Tourensport : DSLT Tour südliche Weinstrasse ...

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